energie­intensive Branchen Interessen­gemeinschaft
IGEB – energieeffizient
Die IGEB setzt sich gegenüber der Politik und Öffentlichkeit sowie innerhalb von Organisationen für die spezifischen Interessen der energieintensiven Betriebe ein. Im Fokus der IGEB steht im Besonderen die Gewährleistung wettbewerbsfähiger und vergleichbarer Energiepreise im internationalen Wettbewerb.
Die IGEB und deren Mitglieder nehmen ihre Verantwortung im Bereich der Reduktion von Treibhausgasen und der Steigerung der Energieeffizienz wahr. Sie setzen die Vorgaben aus der CO2-Gesetzgebung um und engagieren sich für die Klimapolitik.
Der IGEB gehören die Branchenverbände der Papier-, Glas-, Giesserei- und Ziegelindustrie an. Ausserdem sind energieintensive Einzelunternehmungen der Zement-, Stahl-, Metall-, Span- und Faserplatten-, Chemie-, Gas-, Schaumglasschotter und der Nahrungsmittelindustrie bei der IGEB organisiert. Die IGEB-Mitglieder repräsentieren gut 6 Prozent des Strom- und gut 10 Prozent des Erdgasverbrauchs der Schweiz. 
News
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27 Nov: CO2-Verordnung

Der Bundesrat hat am 25. November 2020 die revidierte CO2-Verordnung per 1. Januar 2021 in Kraft gesetzt. Damit werden zentrale Instrumente des Klimaschutzes bis Ende 2021 verlängert und eine Regulierungslücke bis zum Inkrafttreten des totalrevidierten CO2-Gesetzes verhindert.

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26 Nov: Energieperspektive

Die Hauptergebnisse der Energieperspektiven 2050+ liegen auf dem Tisch. Sie zeigen, dass die Schweiz ihre Energieversorgung bis 2050 klimaneutral umbauen und gleichzeitig die Energieversorgungssicherheit gewährleisten kann.

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26 Nov: Energiestrategie 2050

Die kurzfristigen Richtwerte bis 2020 zum Ausbau der erneuerbaren Energien und zur Verbesserung der Energieeffizienz in der Schweiz sind in Griffweite oder bereits erreicht. Das zeigt der heute publizierte dritte Monitoringbericht des Bundesamts für Energie (BFE).

Themenschwerpunkte
Die IGEB befasst sich als Interessenorganisation der energieintensiven, industriellen Endverbraucher besonders mit den nachstehenden Themenkreisen:
  • Preise für Endverbraucher (Industriestrompreis)
  • Versorgungssicherheit
  • zukunftstaugliches Stromversorgungsgesetz
  • Befreiung von Abgaben aller Art auf dem Strom
  • Preise für Endverbraucher
  • freie Lieferantenwahl
  • Versorgungssicherheit
  • Verbändevereinbarung zu erleichtertem Netzzugang
  • Befreiung der energieintensiven Industrie von der CO2-Abgabe auf Brennstoffen mittels Zielvereinbarungen
  • oder wahlweise Teilnahme am EU-Emissionshandelssystem

Rücksichtnahme auf die spezifischen Bedürfnisse der energieintensiven Verlader auf Schiene und Strasse (Güterverkehr)

Positionierung der energieintensiven Industrie als energieeffiziente, nachhaltige und zukunftsorientierte Industrie.

Positionierung der energieintensiven Industrie bei der Formulierung der „Post-Fukushima-Politik“ des Bundes.

  • Die energieintensiven Betriebe brauchen verlässliche energie- und klimapolitische Rahmenbedingungen bzw. Rechtssicherheit als Voraussetzung für die Wettbewerbsfähigkeit im internationalen Standortwettbewerb.
  • Als industrielle Energieendverbraucher brauchen die energieintensiven Betriebe für Strom und Erdgas Versorgungssicherheit sowohl bezüglich der Netzstabilität als auch bezüglich der Lieferfähigkeit der Energieversorgungsunternehmen.
  • Die Strom- und Erdgaspreise für die energieintensive Industrie müssen auf das Niveau des umgebenden europäischen Auslands gesenkt werden, um mit gleich langen Spiessen im internationalen Konkurrenzkampf operieren zu können.
  • Wo die europäische Konkurrenz bei den Energiepreisen mittels Subventionen oder gezielten Entlastungen der energieintensiven Industrie Industriepolitik betreibt, muss dies auch in der Schweiz nachvollzogen werden. Beispielsweise durch die Gewährleistung an den Gestehungskosten orientierter Stromtarife oder durch Sonderbestimmungen für die energieintensiven Betriebe.
  • Für die energieintensiven Betriebe sind Energieabgaben – und –steuern aller Art, die namentlich auf dem Energieträger Strom erhoben werden, zu beseitigen. Es braucht kurzfristig eine Befreiung der stromintensiven Betriebe von der Überwälzung der Kostendeckenden Einspeisevergütung (KEV).
  • Die energieintensiven Branchen und Betriebe zeigen seit jeher klimapolitisches Engagement. Die IGEB ist Gründungs- und Trägerorganisation der Energie-Agentur der Wirtschaft (EnAW). Im Rahmen der EnAW, aber auch ausserhalb leisten die IGEB-Branchen und Betriebe einen massgebenden, auditierten und messbaren Beitrag zur CO2-Emissionsminderung der Wirtschaft.
  • Die energieintensiven Betriebe sollen wählen können, ob sie ihre CO2-Emissionsminderungsanstrengungen wie bisher im Rahmen der freiwilligen Massnahmen nach dem geltenden CO2-Gesetz erbringen wollen (Zielvereinbarungen) oder ob sie sich dem europäischen Emissionhandelssystem (EU-ETS) anschliessen wollen.
Frank Rupp
Frank R. Ruepp
Präsident

In der Öffentlichkeit wird der Energieverbrauch häufig mit Energieverschwendung gleichgesetzt. Dies tut den energieintensiven Branchen unrecht, denn die zugrunde liegenden physikalischen Produktionsprozesse brauchen auf der ganzen Welt dieselbe Menge Energie. Man kann dabei entscheiden, ob die Energie in der Schweiz oder im Ausland eingesetzt werden soll und wie sauber sie produziert wird. Ökologisch ist es nicht sinnvoll, Schweizer Altpapier, Altglas oder Schrott im Ausland verarbeiten zu lassen, da graue Energie durch den Transport von Recyclingmaterial und Neuproduktionen anfallen würde. Als Recycler der Nation stehen die IGEB-Mitglieder für kurze, geschlossene Kreisläufe und versuchen möglichst energieeffizient zu produzieren.

Agenda

Interessante Veranstaltungen im Energiebereich in der gesamten Schweiz.

Mitglieder

Unsere Mitglieder produzieren alle in der Schweiz. Dazu benötigen sie viel Energie.

Kontakt

Gerne stehen wir Ihnen für Fragen und Informationen zur Verfügung.

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