Speicherseen sind nicht das Problem, sie sind Teil der Lösung

Lesen Sie den interessanten Gastbeitrag von Barbara Egger-Jenzer, Mitglied des Verwaltungsrates der Kraftwerke Oberhasli AG, welchen sie in der NZZ am Sonntag geschrieben hat. Sie erklärt, dass rund 60 Prozent des Schweizer Stroms aus den 600 Wasserkraftwerken stammen und diese somit die wichtigste Quelle für erneuerbare Energie in der Schweiz sind. Nur leider rentieren sie nicht, da subventionierte Solar- und Windenergie aus dem Ausland die Energiepreise stark einbrechen liessen. Die Schweiz importiert in den Wintermonaten grosse Mengen an Strom aus dem Ausland, unsere Abhängigkeit vom Ausland bei der Stromversorgung ist ein Risiko.

Mit Stauseen in den Bergen lässt sich die Versorgungssicherheit in den kalten Monaten steigern und die Abhängigkeit vom Ausland senken. Ein neuer solcher Winterspeicher wäre der geplante Stausee samt Kraftwerk an der Trift im Gadmental im Berner Oberland. In den letzten dreissig Jahren hat sich der Trift-Gletscher um über vier Kilometer zurückgezogen und einen grossen Talkessel freigelegt. Abklärungen haben gezeigt, dass sich das Gebiet topografisch äusserst gut für einen Speichersee und ein Kraftwerk eignet. Im nachfolgenden Beitrag von Frau Barbara Egger-Jenzer erfahren Sie mehr über das Projekt beim Trift-Gletscher.

Quelle: NZZ am Sonntag, nzzas.nzz.ch

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